E2 - Dianabadschwelle

Die E2/Dianabadschwelle existiert schon lange und stellte immer die Krönung der sogenannten „Eisbachtour“ (Durchschwimmen des Bachs von Anfang bis Ende) dar. Zahlreiche Horrorgeschichten wurden ihr angehängt, die teilweise reale Bedrohungen darstellten. Unter anderem gab es tatsächlich Reste von Stahlpfeilern, die entsprechend gefährlich waren.
Die Welle wurde bis ca. 2012 vor allem von Rodeokajakern genutzt, bis sie von den Surfern quasi von der Eisbachwelle vertrieben wurden.
Ebenso war es lange Zeit der „secret spot“ für die Surfer der Eisbachwelle.
Erst als ein Bericht in der Bild-Zeitung die Welle bekannter machte, wurde sie eine bekannte Größe und Übungsort für bessere Flusssurfer.

Daraufhin hat die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung den linken Bachzugang mit Hilfe eines Zauns für Surfer unzugänglich gemacht. Eine Gruppe von engagierten Surfern um Matthias Schlicksbier und Raphael Barz haben schließlich innerhalb der damaligen IGSM für den weiteren Erhalt der Welle gekämpft. Da die Floßlände seit 2014 kaum noch surfbar ist, wird sie – obwohl sie nicht dafür geeignet ist – auch von Anfängern genutzt.

Ebenso wurde Anfang 2014 per Stadtratsbeschluss entschieden, auch diese Welle für die Münchner Surfer nutzbar zu machen. Der Weg dorthin ist jedoch bislang nicht klar definiert.

Hier ein Gruß von einem unserer E2-Beauftragten Andi, der gleichzeitig auch ein „Regelbuch“ darstellt:

E2 DianabachschwelleLiebe E2 Surfer, der Sommer kommt und die Zeit des Frierens ist vorbei, einige erwachen aus dem Winterschlaf und viele werden neu vom Surfvirus angesteckt. Damit wird’s wieder voller am Bach und es gibt mehr Leute, mit denen man die Freude am Surfen teilen kann. Es ist nicht nur die Zeit auf der Welle die Spaß bringt. Die meiste Zeit verbringt man im „line up“, also seit nett zu einander.
Damit wir weiterhin diesen Spot nutzen können, setzt sich der IGSM e.V. für eine baldige LEGALISIERUNG ein (Das Surfen wird hier zurzeit nur geduldet). Aber das wird nur gelingen, wenn ALLE mitmachen. Egoistisches Verhalten kann alles zunichte machen!

Also macht euch und andere mit dem Spot und den „Regeln“ vertraut. Vermeidet Beschädigungen des Zauns, bleibt nicht ewig in der Welle, wenn’s voll ist. Macht ne Pause wenn’s line up zu lang wird. Schaut euch den Ausstieg (Rampe auf der linken Seite) vor der Brücke an. Da kommt man selbst mit gebrochenen Knochen aus dem Bach, und man muss euch nicht bei den Anwohnern durch’s Wohnzimmer abtransportieren. Achtet auf Schwimmer und nehmt Rücksicht. Passt auf eure Köpfe auf (Arme über den Kopf wenn ihr gefallen seid), die Wellen hinter der Welle schmeißen das Brett gerne nach euch. Verzichtet auf Einbauten, um die zur Zeit schlecht laufende Welle zu verbessern, wir tun was wir können, um das zu ändern. Und nehmt beim Flutlicht-Surfen den Scheinwerfer mit auf die andere Seite, um die Anwohner nicht zu nerven.
Wenn ihr neu seid, bittet jemand der sich auskennt, euch ein paar Tipps zu geben, wir helfen gerne weiter.
Noch eine Bitte an alle. Traut euch Leute anzusprechen wenn’s mal nicht so läuft wie’s sein soll. Es liegt an ALLEN, gut miteinander auszukommen und den Spot zu erhalten.